Cannabis Düngung: einfache Regeln für bessere Ernte

Du willst höhere Erträge und gesündere Pflanzen? Die richtige Düngung macht den größten Unterschied. Hier bekommst du klare, praktische Tipps: was du wann gibst, welche Werte du im Blick behalten musst und wie du typische Fehler vermeidest.

Basics: NPK, pH und EC

NPK beschreibt Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). In der Wachstumsphase braucht Cannabis mehr Stickstoff, in der Blüte mehr Phosphor und Kalium. Praktische Richtwerte: für Vegetation zielt man auf ein N:P:K-Verhältnis wie 10:5:7, für Blüte eher 5:15:10. Verwende die Herstellerangaben als Start, nicht als feste Regel.

pH-Werte sind entscheidend für die Nährstoffaufnahme. In Erde: 6,0–7,0. In Kokos oder Hydroponik: 5,5–6,5. Messgerät kaufen und regelmäßig prüfen. EC/PPM zeigt die gelöste Nährstoffmenge an: Sämlinge niedrig (EC 0,4–0,6), Vegetation moderat (0,8–1,2), Blüte höher (1,2–2,0).

Praktische Tipps & Fehler vermeiden

Gießen und düngen sind zwei Paar Schuhe. Gieße erst, wenn die obere Erdschicht trocken ist, dann bis zu 10–20 % Runoff, um Salzaufbau zu verhindern. Bei Überdüngung zeigen sich Blattspitzen mit Verbrennungen und dunkle, glänzende Blätter. Bei Nährstoffmangel beginnt oft gelbe Blattfärbung an unteren Blättern (Stickstoffmangel). Phosphormangel kann zu lila Verfärbungen und langsamerem Wachstum führen.

Organsich vs. mineralisch: Organische Dünger arbeiten langsamer, bauen das Bodenleben auf und sind verzeihender bei Fehlern. Mineralische/Direktdünger wirken schnell und sind einfacher zu dosieren, aber sie können Salze aufbauen. Viele Züchter kombinieren beides: Bio-Base und gezielte mineralische Boosts in der Blüte.

Vor der Ernte solltest du 7–14 Tage spülen, wenn du eine klarere Geschmacksnote und weniger Restsalze möchtest. Manche Züchter kürzen die Spülzeit, wenn sie organisch düngen — teste an kleinen Gruppen, nicht an allen Pflanzen gleichzeitig.

Kontrolliere regelmäßig: Blattfarbe, Wachstumstempo und Erdgeruch. Ein kleines Protokoll mit Düngermengen, pH und EC hilft, Fehlerquellen später zu erkennen. Ändere nicht mehrere Variablen gleichzeitig — sonst weißt du nicht, was wirkt.

Extra-Tipp: Wurzelstärkende Mikroben (Mykorrhiza, EM) verbessern Nährstoffaufnahme und Stressresistenz. Sie sind besonders nützlich beim Umstieg auf organische Systeme oder bei leichten Stressphasen.

Wenn du diese Regeln beherzigst — passende NPK-Werte, pH im grünen Bereich, sauberes Gießen und auf Symptome achten — liegen deine Pflanzen deutlich besser. Fang konservativ an, beobachte und passe an. So wächst gesundes Cannabis ohne unnötige Probleme.

Isolde Kirschner

Nährstoffe für Cannabis-Pflanzen: Optimale Düngung und Zeitpunkt

Hallo liebe Pflanzenfreunde! In meinem neuesten Beitrag möchte ich euch tiefe Einblicke darüber geben, welche Nährstoffe unsere geliebten Cannabis-Pflanzen wirklich brauchen und wann genau der beste Zeitpunkt für die Fütterung ist. Wir werden zusammen durch die verschiedenen Wachstumsstadien gehen und herausfinden, wie wir unsere grünen Freunde am besten unterstützen können. Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und die Tipps, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe. Bleibt also dran, wenn ihr wissen möchtet, wie ihr eure Cannabis-Pflanzen optimal ernähren könnt!