Wenn du dich fragst, ob Hash aus den USA legal ist, dann bist du nicht allein. Viele Menschen kaufen CBD-Hash aus den USA - entweder online oder während eines Urlaubs - und wollen sicherstellen, dass sie damit kein Gesetz brechen. Die Antwort ist nicht einfach ja oder nein. Es hängt davon ab, wo du bist, welcher Art Hash du hast und wie viel THC er enthält. Im Jahr 2026 gilt in den USA weiterhin ein komplexes, widersprüchliches System: Bundesrecht sagt eines, staatliches Recht sagt etwas anderes. Und was in Colorado erlaubt ist, kann in Texas strafbar sein.
Was ist CBD-Hash überhaupt?
CBD-Hash ist kein gewöhnlicher Marihuana-Hash. Er wird aus Hanf gewonnen, der weniger als 0,3 % THC enthält - das ist die gesetzliche Grenze in den USA für legalen Hanf. Der Prozess ähnelt dem traditionellen Hash-Anbau: Die Trichomen (die klebrigen Köpfchen auf den Blüten) werden abgesammelt, komprimiert und zu einer dichten Masse verarbeitet. Der Unterschied liegt im THC-Gehalt. CBD-Hash enthält hauptsächlich Cannabidiol (CBD), das nicht berauschend wirkt. Es wird oft für Entzündungen, Schlafstörungen oder Angstzustände genutzt.
Im Gegensatz dazu enthält traditioneller Marihuana-Hash aus Cannabis mit mehr als 0,3 % THC oft 20-60 % THC. Das ist in den meisten Bundesstaaten illegal - es sei denn, du lebst in einem Zustand mit rekreativer Cannabis-Legalität.
Was sagt das US-Bundesrecht?
Seit dem Farm Bill von 2018 ist Hanf und alles, was aus ihm gewonnen wird (einschließlich CBD-Hash), auf Bundesebene legal, solange der THC-Gehalt unter 0,3 % liegt. Das bedeutet: Der Anbau, die Verarbeitung, der Verkauf und der Transport von CBD-Hash aus Hanf sind bundesweit erlaubt - zumindest auf dem Papier. Die DEA (Drug Enforcement Administration) klassifiziert Hanf mit unter 0,3 % THC nicht mehr als Betäubungsmittel.
Doch hier kommt der Haken: Die FDA (Food and Drug Administration) verbietet den Verkauf von CBD als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittelzusatz. Das bedeutet, dass du CBD-Hash legal kaufen kannst - aber nicht als „Essen“ oder „Supplement“ vermarkten. Viele Anbieter umgehen das, indem sie es als „nicht zum Verzehr“ kennzeichnen und als äußeres Produkt (z. B. zum Dampfen oder zur Verwendung in Ölen) anbieten.
Was passiert, wenn du CBD-Hash aus den USA nach Deutschland bringst?
Du bist in Deutschland? Dann ist die Situation anders. In der EU gilt die sogenannte „THC-Grenze von 0,2 %“ für Hanfprodukte. Das ist niedriger als in den USA. Selbst wenn dein CBD-Hash in den USA legal ist (0,25 % THC), ist er in Deutschland bereits illegal - weil er über der EU-Grenze liegt. Zudem ist der Besitz von Hash - egal ob CBD oder THC - in Deutschland grundsätzlich verboten, es sei denn, er ist Teil einer zugelassenen medizinischen Therapie (was extrem selten vorkommt).
Wenn du CBD-Hash aus den USA nach Deutschland einreist, kannst du von der Zollbehörde angehalten werden. Selbst wenn du nur 2 Gramm dabei hast, wird es als Betäubungsmittel behandelt. Es gibt keine Ausnahme für „nicht berauschende“ Hash-Produkte. Die deutsche Rechtsprechung sieht Hash als „cannabisartiges Produkt“ - und das ist verboten, egal ob es CBD oder THC enthält. Du riskierst eine Geldstrafe oder sogar eine Anzeige.
Welche US-Bundesstaaten erlauben CBD-Hash?
Nicht alle Bundesstaaten akzeptieren CBD-Hash, auch wenn es bundesweit legal ist. Hier sind die drei wichtigsten Gruppen:
- Alle legal: In 47 Bundesstaaten ist CBD-Hash mit unter 0,3 % THC erlaubt - vorausgesetzt, es wird nicht als Lebensmittel verkauft. Dazu gehören Kalifornien, Colorado, Oregon und New York.
- Teilweise eingeschränkt: In einigen Staaten wie Idaho, Nebraska und Kansas ist alles aus Hanf verboten - selbst wenn es 0,01 % THC enthält. Dort gilt: Kein Hanf, kein CBD, kein Hash - egal wie gering die Wirkung.
- Rekreativ legal: In 24 Staaten (wie Nevada, Michigan, Illinois) ist Cannabis mit höherem THC erlaubt. Dort bekommst du auch Hash mit 10-25 % THC - aber das ist kein CBD-Hash. Das ist reiner Marihuana-Hash, und du darfst ihn nur in diesem Staat verwenden.
Wenn du CBD-Hash aus den USA kaufst, achte immer auf den THC-Wert. Ein seriöser Anbieter gibt ihn auf dem Etikett an - oft mit einem QR-Code, der zu einem Laborbericht führt. Ohne diesen Bericht: Finger weg. Viele Produkte werden als „CBD-Hash“ beworben, enthalten aber mehr THC als angegeben.
Wie erkennt man einen seriösen CBD-Hash?
Ein seriöser CBD-Hash hat drei Dinge:
- Einen Laborbericht (COA): Das ist ein Zertifikat von einem unabhängigen Labor, das den genauen Gehalt an CBD, THC, Schwermetallen und Pestiziden zeigt. Der Bericht sollte den Namen des Produkts, das Herstellungsdatum und die Labornummer enthalten.
- Eine klare Kennzeichnung: „CBD-Hash“, „Hanf-Hash“, „unter 0,3 % THC“ - und nichts davon als „psychoaktiv“ oder „betrunkene Wirkung“.
- Keine Lebensmittel-Verpackung: Wenn es in einer Tüte mit „Essen“ oder „Nahrungsergänzung“ aussieht, ist es wahrscheinlich illegal. Die FDA verbietet das.
Ein Beispiel: Du siehst einen Hash mit 0,28 % THC und einem COA von „GreenLab Analytics“ - das ist gut. Ein Hash mit „0,3 % THC“ und keiner Laborangabe? Das ist riskant. Viele Anbieter runden auf, um die Grenze zu „treffen“. Aber 0,31 % THC = illegal.
Was passiert, wenn du CBD-Hash in der EU kaufst?
Die EU hat keine einheitliche Regelung. In Österreich, Deutschland und der Schweiz ist CBD-Hash grundsätzlich verboten - selbst wenn es unter 0,2 % THC hat. In den Niederlanden ist der Verkauf von Hanfprodukten mit unter 0,2 % THC erlaubt, aber nur in speziellen Shops - und nicht als Hash. In Frankreich ist CBD-Hash illegal, selbst wenn es aus der EU stammt.
Das bedeutet: Selbst wenn du CBD-Hash aus einem EU-Land kaufst, das es erlaubt, bringst du es nach Deutschland, ist es trotzdem illegal. Die EU erlaubt den Handel mit CBD-Ölen, aber nicht mit konzentrierten Formen wie Hash, Wachs oder Extrakte - es sei denn, sie sind Teil einer zugelassenen Arzneimittelzulassung.
Warum gibt es diese Unterschiede?
Die USA haben ein föderales System: Jeder Staat kann eigene Gesetze machen. Die EU hat zwar eine zentrale Gesetzgebung, aber die Mitgliedstaaten entscheiden, wie sie sie umsetzen. In Deutschland ist die Betäubungsmittelgesetz (BtMG) streng. Dort wird jede Form von Hanf-Extrakt als „Cannabis-Produkt“ eingestuft - und das ist verboten, es sei denn, es ist ein zugelassenes Medikament wie Sativex.
Die US-Regierung toleriert CBD-Hash, weil es aus Hanf stammt - nicht aus Marihuana. Die EU sieht es anders: Sie unterscheidet nicht zwischen Hanf und Marihuana, wenn es um Extrakte geht. Für sie ist Hash ein Konzentrat - und Konzentrate sind verboten.
Was kannst du tun, wenn du CBD-Hash aus den USA hast?
Wenn du CBD-Hash aus den USA besitzt und in Deutschland lebst:
- Nicht verwenden: Selbst wenn du denkst, es sei „nur CBD“, riskierst du eine rechtliche Konsequenz.
- Nicht weitergeben: Auch das gilt als Verstoß gegen das BtMG.
- Nicht verkaufen: Das ist ein schwerer Verstoß und kann mit Geldstrafen bis zu 25.000 € bestraft werden.
- Entsorgen: Wenn du es nicht mehr brauchst, wirf es in den Hausmüll - nicht in die Toilette oder in die Natur.
Alternativ: Kaufe Produkte, die in der EU legal sind. In Österreich gibt es CBD-Öle, Tropfen und Cremes mit unter 0,2 % THC - die sind erlaubt, wenn sie als „kosmetische Produkte“ oder „Nahrungsergänzung“ vermarktet werden (obwohl die letztere Kategorie auch rechtlich umstritten ist).
Was ist mit CBD-Hash für Haustiere?
Einige Anbieter verkaufen CBD-Hash speziell für Hunde und Katzen - oft als „Pet Hash“. In den USA ist das möglich, wenn es unter 0,3 % THC ist. In Deutschland ist das aber illegal. Auch Tierärzte dürfen keine CBD-Hash-Produkte verschreiben. Es gibt zwar einige CBD-Öle für Tiere, die in der EU verkauft werden - aber Hash? Nein. Das ist kein zugelassenes Tierarzneimittel.
Wenn du deinem Hund CBD geben willst: Wähle ein zertifiziertes CBD-Öl mit Laborbericht - und halte dich an die Dosierung. Hash ist zu konzentriert und riskant für Tiere.
Wie sieht die Zukunft aus?
2026 ist die Diskussion über CBD-Hash in den USA und Europa noch nicht beendet. In den USA könnte der Farm Bill 2026 neue Regeln bringen - vielleicht eine einheitliche THC-Grenze oder eine Zulassung von CBD als Nahrungsergänzung. In der EU wird die Kommission 2026 eine neue Bewertung von Cannabinoiden veröffentlichen. Es könnte sein, dass CBD-Öle weiterhin erlaubt bleiben - aber Hash bleibt wahrscheinlich verboten.
Die Tendenz geht klar: Konzentrate wie Hash, Wachs oder Shatter werden weiterhin als riskant angesehen. Die Gesetze werden nicht einfacher - sie werden komplexer. Wer CBD nutzen will, sollte sich auf Öle, Tropfen oder Kapseln konzentrieren - und auf Produkte, die in seiner eigenen Region zugelassen sind.
Ist CBD-Hash aus den USA in Deutschland legal?
Nein. Selbst wenn der THC-Gehalt unter 0,3 % liegt, ist Hash in Deutschland als konzentriertes Cannabis-Produkt verboten. Die EU-Grenze von 0,2 % THC gilt, und Hash zählt nicht als erlaubtes CBD-Produkt. Der Besitz kann zu einer Geldstrafe führen.
Kann ich CBD-Hash aus Colorado nach Österreich bringen?
Nein. Selbst in Colorado ist CBD-Hash legal, wenn es unter 0,3 % THC hat. Aber in Österreich ist jeder Hanf-Extrakt, der in fester Form vorliegt (wie Hash), verboten. Der Zoll wird es als Betäubungsmittel einstufen - egal wie wenig THC es enthält.
Was passiert, wenn ich CBD-Hash auf dem Flughafen habe?
Wenn du CBD-Hash bei der Zollkontrolle findest, wird er beschlagnahmt. Du bekommst eine Anzeige, aber nicht automatisch eine Strafe - es sei denn, du hast große Mengen oder hast es verkauft. In der Regel wird es als „nicht erlaubtes Betäubungsmittel“ eingestuft, und du musst es abgeben.
Gibt es legale Alternativen zu CBD-Hash in Europa?
Ja. In Österreich und Deutschland sind CBD-Öle, Tropfen, Kapseln und Cremes erlaubt - solange sie unter 0,2 % THC haben und nicht als „Essen“ vermarktet werden. Achte auf Laborberichte und vermeide feste Konzentrate wie Hash, Wachs oder Shatter.
Warum ist CBD-Hash in den USA legal, aber in Europa nicht?
Die USA unterscheiden zwischen Hanf (unter 0,3 % THC) und Marihuana. Die EU sieht alle Cannabis-Extrakte - egal aus welcher Pflanze - als potenziell riskant an. Hash ist ein Konzentrat - und Konzentrate sind in der EU grundsätzlich verboten, es sei denn, sie sind als Medikamente zugelassen.