Cannabis Nährstoffe: So fütterst du Pflanzen richtig
Du willst kräftige Pflanzen und hohe Erträge? Nährstoffe sind der wichtigste Hebel. Hier erfährst du klar und praktisch, welche Makro- und Mikronährstoffe Cannabis braucht, wie du Mängel erkennst und welche Werte für Erde und Hydro passen.
Grundnährstoffe und was sie tun
N, P und K sind die Basis: Stickstoff (N) treibt Blattwachstum und in der Veg-Phase brauchst du mehr davon. Phosphor (P) unterstützt Wurzelaufbau und Blütenbildung. Kalium (K) stärkt Zellwände, beeinflusst Stoffwechsel und Stressresistenz. Typische NPK-Richtwerte: Vegetative Phase etwa 3-1-2, Blütephase eher 1-3-4. Das sind grobe Anhaltspunkte – orientiere dich an deiner Sorte und deinem Dünger.
Sekundäre Nährstoffe: Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) sind oft unterschätzt. Calcium stabilisiert Zellen, Magnesium ist zentral für Chlorophyll, Schwefel wichtig für Proteine und Düfte. Mikronährstoffe wie Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Bor (B) und Molybdän (Mo) wirken in kleinen Mengen, fehlen sie, treten schnell Symptome auf.
Praktische Tipps & Fehler vermeiden
pH zuerst: In Erde liegt der optimale pH bei 6,0–7,0. In Hydro/Soilless 5,5–6,5. Liegt der pH außerhalb, sind Nährstoffe technisch vorhanden, Pflanzen können sie aber nicht aufnehmen. Messgerät besorgen und regelmäßig prüfen.
EC/PPM kontrollieren: Zu hohe Leitfähigkeit (EC) bedeutet Überdüngung und Verbrennungen, zu niedrig heißt Nährstoffmangel. Richtwerte im Hydro: Veg 1,0–1,6 mS/cm, Blüte 1,6–2,2 mS/cm. Fang niedriger an und erhöhe schrittweise, besonders bei Jungpflanzen.
Wasserqualität beachten: Hartes Wasser bringt viel Calcium/Magnesium mit. Teste dein Leitungswasser und passe Dünger bzw. Cal-Mag-Produkte an. Bei weichem Wasser kann Cal-Mag sinnvoll sein.
Organsich vs. mineralisch: Organische Stoffe wie Kompost, Wurmhumus oder Kelp verbessern Bodenleben und Geschmack. Mineralische Dünger sind präzise und sofort wirksam. Viele Grower kombinieren: organische Basis + gezielte Mineraldüngung bei Bedarf.
Achte auf die Phasen: Reduziere Stickstoff in der Blüte, erhöhe Phosphor/Kalium für dichte Buds. Zwei Wochen vor der Ernte flushen viele Grower mit klarem Wasser, um überschüssige Nährsalze zu reduzieren. Aber: Flushing ist umstritten; handle nach Erfahrung mit deiner Sorte.
Symptome schnell lesen lernen: Gelbe Blätter am unteren Bereich = oft Stickstoffmangel. Gelbe Blattadern mit grüner Zwischenhaut = Eisenmangel. Blattspitzen verbrennen, bräunliche Ränder = Nährstoffbrand. Suche immer zuerst pH und EC bevor du nachdüngst.
Kurze Checkliste: 1) pH messen, 2) EC/PPM prüfen, 3) Wasser testen, 4) nach Schema düngen und langsam erhöhen, 5) bei Mangel gezielt behandeln. So vermeidest du die meisten Probleme und erreichst stabile Qualität – besonders wichtig, wenn du auf CBD- oder Cannabinoid-optimierte Erträge zielst.
Wenn du Fragen zu einer bestimmten Nährstoffmarke, Wasserwerten oder Symptomen hast, schreib kurz deine Werte und ich helfe dir konkret weiter.
Nährstoffe für Cannabis-Pflanzen: Optimale Düngung und Zeitpunkt
Hallo liebe Pflanzenfreunde! In meinem neuesten Beitrag möchte ich euch tiefe Einblicke darüber geben, welche Nährstoffe unsere geliebten Cannabis-Pflanzen wirklich brauchen und wann genau der beste Zeitpunkt für die Fütterung ist. Wir werden zusammen durch die verschiedenen Wachstumsstadien gehen und herausfinden, wie wir unsere grünen Freunde am besten unterstützen können. Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und die Tipps, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe. Bleibt also dran, wenn ihr wissen möchtet, wie ihr eure Cannabis-Pflanzen optimal ernähren könnt!