Optimale Cannabisernährung: Mehr Ertrag durch richtige Nährstoffe
Willst du bessere Pflanzen und mehr Ertrag? Oft liegt das Problem nicht am Licht, sondern an der Ernährung. Hier bekommst du klare, praktische Tipps: welche Nährstoffe wann wichtig sind, pH-Werte, Dosierung und ein einfacher Wochenplan, den du sofort nutzen kannst.
Grundlagen der Nährstoffe
Cannabis braucht Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Die Makros sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) – kurz NPK. In der Vegetationsphase braucht die Pflanze mehr N, in der Blütephase mehr P und K.
Typische NPK-Richtwerte: Vegetation etwa 3-1-2 bis 5-2-3. Blüte etwa 1-3-2 bis 1-4-5. Mikroelemente wie Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Eisen (Fe) sind ebenfalls wichtig – besonders wenn du mit rein mineralischen Düngern arbeitest.
pH-Werte beeinflussen die Nährstoffaufnahme: im Boden liegt ideal 6,0–7,0, in Hydroponik 5,5–6,5. Wenn der pH falsch ist, hat die Pflanze Nährstoffmangel, obwohl genug Dünger im Substrat ist.
Praktischer Fütterplan & Fehler vermeiden
Starte schwach: Bei neuen Pflanzen oder Setzlingen reicht 100–250 ppm (EC ~0,2–0,5). In der Veg-Phase arbeite mit 400–800 ppm (EC ~0,8–1,6). In der Blüte 800–1600 ppm (EC ~1,6–2,6), je nach Sorte und Medium.
Ein einfacher Wochenplan (Topfkultur, Erde):
- Woche 1–3 (Jungpflanze): nur leicht gedüngtes Wasser, 100–300 ppm.
- Woche 4–8 (Veg): alle 2–3 Gießvorgänge düngen, 400–800 ppm, höherer N-Anteil.
- Woche 9–Blütebeginn: Umstellen auf Blütedünger, 800–1200 ppm, mehr P/K.
- Mitte bis Ende Blüte: 1000–1600 ppm je nach Verträglichkeit.
- Letzte 1–2 Wochen: Spülung mit klarem Wasser (0–100 ppm) für saubere Geschmacksnoten.
Tipps zum Gießen: Warte, bis die obere Erdschicht 1–2 cm trocken ist. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäule; zu selten gießen stresst die Pflanze.
Wenn Mängel auftauchen, prüfe zuerst pH und EC. Gelbe Blattspitzen + dunkler Stiel können N-Überdüngung signalisieren. Gepunktete Blätter oft Mangel an Mikronährstoffen.
Organische Optionen: Wurmkompost, Komposttee, Knochenmehl oder Bat-Guano liefern langsam Nährstoffe und verbessern die Bodenstruktur. Mineralische Dünger geben du sofortige Kontrolle über EC und genaue Dosierung.
Ein letzter, praktischer Hinweis: Erhöhe Düngerkonzentrationen langsam (Schrittweise 10–20 %) und notiere dir jede Änderung. So findest du schnell heraus, wie deine Sorte und dein Medium reagieren.
Mit diesen Regeln vermeidest du die häufigsten Fehler und bringst deine Pflanzen stabil durch Veg und Blüte. Probier den Wochenplan aus und passe ihn an deine Sorte an.
Nährstoffe für Cannabis-Pflanzen: Optimale Düngung und Zeitpunkt
Hallo liebe Pflanzenfreunde! In meinem neuesten Beitrag möchte ich euch tiefe Einblicke darüber geben, welche Nährstoffe unsere geliebten Cannabis-Pflanzen wirklich brauchen und wann genau der beste Zeitpunkt für die Fütterung ist. Wir werden zusammen durch die verschiedenen Wachstumsstadien gehen und herausfinden, wie wir unsere grünen Freunde am besten unterstützen können. Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und die Tipps, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe. Bleibt also dran, wenn ihr wissen möchtet, wie ihr eure Cannabis-Pflanzen optimal ernähren könnt!