Wachstumsphasen Cannabis

Du willst wissen, wie Cannabis von der Samen in die Ernte kommt? Hier bekommst du klare, praktische Infos zu jeder Phase: Dauer, Licht, Temperatur, Luftfeuchte und was du wirklich tun musst, damit Pflanzen stark werden.

Phasen im Überblick

Keimung (1–7 Tage): Samen in feuchtem Papier oder direkt in Erde. Sobald die weiße Wurzel (Radicula) sichtbar ist, vorsichtig in ein kleines Töpfchen pflanzen. Halte Luftfeuchte hoch (70–80 %) und Temperatur bei ~22–26 °C.

Sämlingsphase (2–3 Wochen): Kleine Blätter, schwaches Wurzelsystem. Licht hell, aber nicht zu nah (LED/NDL: 20–30 cm je nach Leistung). Lüfte regelmäßig, Luftfeuchte 60–70 %. Sehr sparsam düngen – junge Pflanzen verbrennen schnell.

Vegetative Phase (2–8+ Wochen): Starkes Wachstum von Blattwerk und Stängeln. Licht: 18 Stunden an / 6 Stunden aus. Temperatur ideal 20–28 °C, Luftfeuchte 40–60 %. Mehr Stickstoff (N) im Dünger, regelmäßiges Umtopfen wenn Wurzeln durchdringen. Training (LST, Topping, SCROG) bringt höhere Erträge und gleichmäßige Belaubung.

Blütephase (6–12 Wochen): Umstellung auf 12/12 Licht löst die Blüte aus. Jetzt brauchen die Pflanzen weniger N, mehr Phosphor und Kalium (P/K). Temperatur 18–26 °C, Luftfeuchte 40–50 %; niedriger in den letzten zwei Wochen, um Schimmel zu vermeiden. Indica-Sorten blühen meist 7–9 Wochen, Sativas oft 9–12+ Wochen.

Praktische Tipps für jede Phase

Gießverhalten: Nicht zu viel — besser öfter prüfen als automatisch giessen. Stecke den Finger in die Erde (2–3 cm): ist sie trocken, gießen. In der Vegetationsphase häufiger, in der Blüte vorsichtiger.

pH-Wert: Bei Erde 6,0–7,0; Hydroponik 5,5–6,5. Falscher pH blockiert Nährstoffaufnahme und zeigt schnell Mängel.

Nährstoffe: Vegetativ höherer Stickstoffanteil; Blüte mehr Phosphor und Kalium. Folge den Herstellerangaben, aber starte bei halber Dosis und steigere bei Bedarf. Verbrennungen zeigen sich durch gelbe Spitzen.

Training & Schnitt: Entferne nur abgestorbenes Blattwerk. Für mehr Ertrag: Low-Stress-Training (LST) oder Topping in der frühen Vegetationsphase. Im Gegensatz dazu sollte man in der Blüte nicht stark schneiden.

Erntezeitpunkt & Nachbehandlung: Trichome anschauen (milchig = THC maximal, bernsteinfarben = reifer, mehr Entourage-Effekt). 7–14 Tage vor Ernte weniger gießen/flushen, um Nährsalze zu reduzieren. Nach der Ernte trocknen (Dunkel, ~50 % Luftfeuchte) und dann 2–4 Wochen curen für besseren Geschmack.

Schädlinge & Krankheiten: Früherkennung ist alles. Gelbe Flecken, klebrige Rückstände oder weiße Schimmelstellen bedeuten sofort handeln. Natürliche Mittel wie Neemöl oder biologische Nützlinge helfen oft ohne Chemie.

Wenn du diese Phasen verstehst und die Basisparameter (Licht, Wasser, Nährstoffe, Luft) kontrollierst, steigen deine Chancen auf gesunde Pflanzen und gute Ernte deutlich. Frag gern nach, wenn du spezifische Probleme hast — z. B. Nährstoffmangel oder Blütenform.

Isolde Kirschner

Nährstoffe für Cannabis-Pflanzen: Optimale Düngung und Zeitpunkt

Hallo liebe Pflanzenfreunde! In meinem neuesten Beitrag möchte ich euch tiefe Einblicke darüber geben, welche Nährstoffe unsere geliebten Cannabis-Pflanzen wirklich brauchen und wann genau der beste Zeitpunkt für die Fütterung ist. Wir werden zusammen durch die verschiedenen Wachstumsstadien gehen und herausfinden, wie wir unsere grünen Freunde am besten unterstützen können. Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und die Tipps, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe. Bleibt also dran, wenn ihr wissen möchtet, wie ihr eure Cannabis-Pflanzen optimal ernähren könnt!