Hunde beruhigen mit CBD: Wie es funktioniert und was du wissen musst

Wenn dein Hund bei Gewittern zittert, allein zu Hause heult oder vor dem Tierarzt panisch wird, könnte CBD, ein natürlicher Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der das Nervensystem beruhigt, ohne zu high zu machen eine Lösung sein. Es ist kein Medikament, kein Sedativum – sondern ein natürlicher Unterstützer, der bei vielen Hunden die Überreizung des Nervensystems reduziert. Viele Besitzer berichten von ruhigeren Hunden nach der Einnahme von CBD-Öl oder -Leckerlis, besonders bei Trennungsangst, einer häufigen psychischen Belastung bei Hunden, die sich in Zerstörung, Bellen oder Unruhe äußert. Aber CBD hilft nicht einfach so – es braucht die richtige Dosierung, Qualität und vor allem: eine ganzheitliche Herangehensweise.

Du kannst CBD nicht als Ersatz für Verhaltenstherapie nutzen. Ein Hund, der allein zu Hause ängstlich ist, braucht Training, Routine und Sicherheit – CBD kann nur dabei helfen, dass er ruhiger bleibt, während du das Verhalten veränderst. Ähnlich wie bei Menschen: Wenn du Angst hast, hilft ein Beruhigungsmittel nicht, wenn du die Ursache ignorierst. Bei Hunden ist das genauso. Studien aus den USA und Europa zeigen, dass CBD bei Hunden mit Angststörungen die Stresshormone senken kann – aber nur, wenn es regelmäßig und in der richtigen Menge gegeben wird. Wichtig ist auch, dass du auf CBD-Tiermedizin, speziell für Tiere entwickelte Produkte mit null THC und kontrollierten Inhaltsstoffen setzt. Produkte für Menschen enthalten oft Zusatzstoffe wie Xylit, das für Hunde tödlich sein kann. Und nicht jedes CBD-Öl ist gleich: Einige sind schlecht verarbeitet, enthalten zu wenig Wirkstoff oder sind mit Schadstoffen belastet. Achte auf Drittanbieter-Tests und klare Angaben zur CBD-Konzentration pro Tropfen oder Leckerli.

Die meisten Hunde vertragen CBD gut – Nebenwirkungen wie leichte Müdigkeit oder leichter Durchfall kommen selten vor und verschwinden meist, wenn du die Dosis reduzierst. Die richtige Menge hängt vom Gewicht deines Hundes ab: Ein kleiner Hund braucht oft nur 1–2 mg, ein großer bis zu 10 mg pro Tag. Beginne immer mit wenig und beobachte 2–3 Tage lang, wie er reagiert. Wenn du unsicher bist, sprich mit einem Tierarzt, der sich mit CBD auskennt. Viele Tierärzte in Deutschland sind mittlerweile offen dafür – besonders wenn es um Hundeanxiety CBD, die gezielte Anwendung von CBD zur Linderung von Angstzuständen bei Hunden geht. Du findest hier keine Wunderheilung – aber du findest klare, praktische Erfahrungen von anderen Hundebesitzern, die CBD ausprobiert haben. Was wirklich funktioniert, was nicht, und wie du Fehler vermeidest, das steht in den folgenden Beiträgen.

Isolde Kirschner

Macht CBD Hunde ruhiger? Was Wissenschaft und Praxis wirklich zeigen

CBD kann Hunden helfen, mit Angst und Stress umzugehen - aber es macht sie nicht einfach ruhig. Erfahre, wie es wirkt, welche Dosis passt und worauf du bei Produkten achten musst.