Wenn du zum ersten Mal CBD-Cookies isst, fragst du dich wahrscheinlich: Wie viel ist eigentlich zu viel? Und wie viel ist überhaupt genug? Es gibt keine Einheitslösung - aber es gibt klare Richtlinien, die dir helfen, sicher und angenehm zu starten. Viele Menschen machen denselben Fehler: Sie nehmen zu viel, weil sie denken, mehr muss besser sein. Das ist nicht nur unnötig, es kann auch unangenehm werden.
Was ist eigentlich eine typische Anfangsdosis bei CBD-Cookies?
Die meisten CBD-Cookies auf dem Markt enthalten zwischen 5 und 25 Milligramm CBD pro Stück. Für Anfänger ist 5 mg die beste Ausgangsposition. Das klingt vielleicht wenig, aber es reicht vollkommen, um die Wirkung zu testen. CBD wirkt nicht wie eine Droge, die sofort einen Hochgefühl auslöst. Es beruhigt, entspannt und mildert Unbehagen - aber nur, wenn du es nicht überforderst.
Ein Cookie mit 10 mg CBD ist bereits eine mittlere Dosis. Ein Cookie mit 25 mg ist eher für erfahrene Nutzer gedacht, die schon mit CBD-Öl oder -Tropfen gearbeitet haben. Wenn du zum ersten Mal CBD probierst, wähle immer den niedrigsten Wert, den das Produkt anbietet.
Warum funktioniert CBD nicht sofort?
Du isst einen CBD-Cookie, liegst auf der Couch - und nach 20 Minuten passiert nichts? Keine Panik. CBD-Cookies brauchen länger als Öle oder Tropfen, weil sie erst durch den Magen-Darm-Trakt gehen. Die Wirkung setzt meist nach 45 bis 90 Minuten ein. Manchmal sogar nach zwei Stunden. Das liegt an der Verarbeitung durch die Leber, wo CBD in andere Verbindungen umgewandelt wird.
Deshalb ist der größte Fehler: Du isst einen Cookie, wartest 30 Minuten, denkst „das hilft nicht“ und nimmst noch einen. Dann sitzt du zwei Stunden später mit 20 mg CBD auf der Couch und fühlst dich schläfrig, benommen oder leicht überfordert. Das ist nicht gefährlich, aber unangenehm. Und es kann deine ganze positive Einstellung zu CBD ruinieren.
Wie du deine perfekte Dosis findest
Starte mit 5 mg. Iss einen halben Cookie, wenn er zu groß ist. Warte mindestens zwei Stunden. Notiere dir: Wie fühlst du dich? Bist du entspannt? Hast du mehr Ruhe? Wurde deine Unruhe leiser? Oder hast du gar nichts gespürt? Das ist völlig normal - besonders bei niedrigen Dosen.
Am nächsten Tag versuch es mit 10 mg. Iss einen ganzen Cookie, aber nur, wenn du Zeit hast, dich hinzusetzen und nichts zu erwarten. Kein Stress, keine Termine, kein Autofahren. Beobachte, wie dein Körper reagiert. Manche Menschen spüren die Wirkung erst nach drei bis vier Tagen regelmäßiger Einnahme. CBD baut sich nicht sofort auf - es unterstützt deinen Körper langsam, nicht sofort.
Wenn du nach einer Woche mit 10 mg immer noch nichts spürst, kannst du auf 15 mg gehen. Aber nicht mehr. Und nur, wenn du wirklich keine Reaktion hattest. Die meisten Menschen finden ihre optimale Dosis zwischen 5 und 15 mg pro Tag.
Was du unbedingt vermeiden solltest
- Nicht mit Alkohol mischen. CBD und Alkohol verstärken die beruhigende Wirkung - das kann zu Übermüdung, Schwindel oder Übelkeit führen.
- Nicht auf leeren Magen essen. Ein leichter Snack vorher (z.B. eine Banane oder ein Stück Vollkornbrot) hilft, die Aufnahme gleichmäßiger zu machen. Auf leeren Magen kann es zu Magenbeschwerden kommen.
- Nicht mit anderen CBD-Produkten kombinieren. Wenn du schon CBD-Öl nimmst, dann iss keinen CBD-Cookie dazu. Du würdest die Dosis verdoppeln - und das ist für Anfänger riskant.
- Nicht vor dem Fahren oder Arbeiten einnehmen. Auch wenn du dich „nur entspannt“ fühlst: CBD kann Reaktionsfähigkeit beeinflussen. Warte mindestens vier Stunden, bevor du Maschinen bedienst oder Auto fährst.
Wie du die Qualität deiner CBD-Cookies prüfst
Nicht alle CBD-Cookies sind gleich. Ein guter Cookie hat drei Dinge:
- Eine klare Dosierung - nicht „enthält CBD“ sondern „10 mg CBD pro Cookie“.
- Einen Laborbericht - der Hersteller sollte einen sogenannten COA (Certificate of Analysis) bereitstellen. Darin steht, wie viel CBD wirklich drin ist und ob Schadstoffe wie Schwermetalle oder Pestizide vorhanden sind.
- Keine unnötigen Zusätze - kein Zucker in Massen, keine künstlichen Aromen, keine künstlichen Farbstoffe. Ein natürlicher Cookie hat meist Mandeln, Hafer, Honig oder Kokosöl als Basis.
Wenn du den COA nicht findest, frag nach. Ein seriöser Hersteller gibt ihn dir gerne per E-Mail oder QR-Code auf der Verpackung. Wenn er ihn nicht hat - kauf nicht. Du weißt ja nicht, was du da isst.
Was passiert, wenn du zu viel nimmst?
Überdosis CBD ist nicht lebensgefährlich. Aber sie ist unangenehm. Typische Symptome bei zu hoher Dosis:
- Schläfrigkeit bis zur Benommenheit
- Leichte Übelkeit oder Magendrücken
- Verlangsamte Reaktionen
- Leichter Schwindel
Wenn das passiert, bleib ruhig. Trink Wasser. Leg dich hin. Atme tief. Die Wirkung vergeht nach 4 bis 8 Stunden. Keine Panik. Du wirst nicht ins Krankenhaus müssen. Aber du wirst es nicht wieder tun wollen.
Wie du deine Erfahrung dokumentierst
Halte ein kleines Tagebuch. Schreibe auf:
- Wann hast du den Cookie gegessen?
- Wie viel CBD hatte er?
- Wie fühlst du dich 1 Stunde, 3 Stunden und 6 Stunden danach?
- Hast du etwas anderes gegessen oder getrunken?
Das hilft dir, Muster zu erkennen. Vielleicht merkst du: „Nach 10 mg fühle ich mich besser, aber nur, wenn ich ihn nach dem Abendessen esse.“ Solche Erkenntnisse sind wertvoller als jede Empfehlung aus dem Internet.
Was ist, wenn CBD nicht wirkt?
Manche Menschen spüren CBD kaum - und das ist okay. CBD wirkt nicht bei allen gleich. Es hängt von deiner Körperchemie, deinem Stresslevel, deiner Ernährung und sogar deinem Schlaf ab. Wenn du nach drei Wochen mit 15 mg täglich immer noch nichts spürst, probiere eine andere Form: CBD-Öl unter die Zunge, CBD-Tee oder CBD-Kapseln. Manche Menschen reagieren besser auf andere Aufnahmewege.
Und wenn du trotzdem keine Wirkung spürst? Dann ist CBD vielleicht einfach nicht dein Mittel. Das ist kein Versagen. Es gibt viele Wege, sich zu beruhigen, zu entspannen und zu regenerieren. CBD ist nur einer davon.